Noni
Die Noni ist die Frucht des Noni-Baums, auch indischer Maulbeerbaum genannt, der seinen Ursprung in Australien hat, mittlerweile aber bereits in Mittelamerika und Madagaskar ebenfalls nachgewiesen werden konnte. Für sein Wachsum ist ein warmes und feuchtes Klima unerlässlich und somit für die Anpflanzung in Europa nicht geeignet. Die Nonifrucht ist ungefähr fünf bis sieben Zentimeter groß und schmeckt im rohen Zustand eher wie verfauelte Lebensmittel. Der Nonibaum ist ein Laubbaum und die Blüten sind weiß. Die Frucht zählt zu den Steinfrüchten. Es streiten sich die Hersteller des Nonifruchtsaftes mit der Wissenschaft darüber, ob dem Fruchtsaft, der aus der Nonifrucht gepresst wird, gesundheitsschädigende Wirkungen besitzt, was von den Herstellern vehement zurückgewiesen wird. Eine Firmamit Sitz in den USA, die den Vertrieb und Herstellung des Nonisaftes weltweit ankurbelt, will den in der Frucht enthaltenen gesundheitsfördernden Wirkstoff Xeronin entdeckt haben, der allerdings in der Medizin nicht bekannt ist. Der Konsum des Saftes sollte nicht mehr als 30 Milliliter pro Tag betragen, da es Leberschäden zur Folge haben könnte. Die europäische Union verbieten den Nonisaft zwar nicht, bestätigt jedoch, dass keinerlei gesundheitliche Vorteile dadurch nachweisbar sind. Für nähere Informationen ist das Buch von Claus-Peter Leonhardt “Noni – die Frucht des indischen Maulbeerbaumes” sehr geeignet.
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