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Schmuckstücke in Berlin Mitte

Posted on Freitag, Mai 21, 2010 in Allgemein

In dem verzweigten System aus acht Höfen findet sich vor dem Spandauer Tor in Berlin ein kreatives Konglomerat aus kleinen Läden, Restaurants und Cafes sowie verschiedener Dienstleister: die Hackeschen Höfe. Immer mehr werden sie zu einem der beliebtesten Szeneviertel Berlins und sind derzeit lebendigster Ort Berlins – egal ob bei Tag oder Nacht.

Bis etwa 1700 hatte sich vor dem Spandauer Tor die dicht besiedelte Spandauer Vorstadt befunden, um die Friedrich Wilhelm I. 1732-34 aufgrund des dadurch erheblich erweiterten Stadtgebiets eine neue Stadtmauer errichten ließ. Er befahl, die alte Festungsanlage abzureißen und Stadtkommandant Graf von Hacke gab zudem einen Markt vor dem Spandauer Tor in Auftrag. Um die Jahrhundertwende erfasste der Wirtschaftsboom auch dieses Viertel, wodurch es sich immer mehr etablierte. Ein Mann namens Quilitz ließ die damaligen Häuser vor dem Spandauer Tor abreißen und auf deren Baugrund statt dessen einen Komplex mit acht Hinterhöfen errichten. Geboren waren die Hackeschen Höfe und sollten zu einer bunten Melange aus Geschäften und Wohnungen, Restaurants und Gewerbe werden. Durch die äußere Gestaltung wurden sie letzten Endes tatsächlich zu einer kreativen Mischung aus Dienstleistern, Fabriken und Läden vollendet und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz.

Das aktuelle Nutzungskonzept der Hackeschen Höfe ist der ehemaligen Auslegung von Quilitz bis heute treu geblieben. Tagsüber sind die Höfe eines der belebtesten Viertel Berlins durch die kleinen Läden, gemütliche Cafés und Restaurants sowie unterschiedlichen Gewerben, die von Praxen für Psychoanalyse bis hin zu Medienagenturen reichen. Zur Abendgestaltung stehen in den Hackeschen Höfen ein Theater und ein Kino zur Verfügung, deren Programme sich großer Beliebtheit der Besucher erfreuen und stets gut besucht sind. Die Wohnhöfe, die zum Betreten von Theater und Kino nicht notwendig sind, werden abends geschlossen, um den Anwohnern auf diese Weise ihre Ruhe zu gewähren und dem tagsüber so lebendigen, ja auch wirtschaftlichen Komplex, zur wohl situierten Wohnanlage werden zu lassen.

Ein besonders beliebter Kreativladen in den Hackeschen Höfen mit Designobjekten aus aller Welt ist für die weibliche Spezies der Laden „Serendipity“ von der Schauspielerin Tanya Neufeldt. Der Name ist Programm. „Serendipity“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „die Gabe, zufällig schöne Entdeckungen zu machen“: Neufeldt schafft es nicht, aus dem Urlaub keine schönen Acessoires, Schmuck oder Schuhe mitzubringen. Deswegen ist der Laden mit seiner heimeligen Atmosphäre ein Entdeckungsparadies für Frauen und für Männer die ideale Lösung bei allen Geschenkfragen. Verträumte Lampenschirme, Teekannen aus Marocco oder brasilianische Taschen. Neufeldts Mitbringsel aus aller Welt laden zum Stöbern ein und sind laut der Inhaberin nur „eine Vergrößerung der eigenen Wohnung“. Wenn Sie das nächste Mal also wieder auf der Suche nach einem Geschenk oder Gutschein Berlin sind, wissen Sie, dass Sie in einem der schönen Läden in den Hackeschen Höfen bestimmt fündig werden!

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